Dienstag, 21. April 2009

Santiage de Chile - Valparaiso (Chile)

Hola a todo,

Chile liegt nun schon hinter uns, da wir uns momentan erneut in Argentinien befinden.Doch erstmal zu Chile. Die Unterkunft bei einer Bekannten von Isabells Freunden (Dani, eine unheinlich liebe Chilenin) war unglaublich toll.

Das Arpartment und auch die Atmosphaere dort war herzlich und warm und ich hab mich mega wohl gefuehlt dort. Dani's Mann (ein Italiener) habe ich leider nicht kennen gelernt, da er die Woche auf Geschaeftsreise war.

Isabell lag die Tage vor meiner Ankunft wegen einer Magenverstimmung flach und hatte bis dahin auch noch nichts von der Stadt gesehen. Santiago de Chile ist eine Metropolregion am Fusse der Anden mit um die 7 Millionen Einwohner und echt riessig. So haben wir nach einem gemuetlichen Abend mit Dani zu Hause und selbstgemachten bayrischen Fleischpflanzerln am naechsten Tag erstmal die Stadt erkundet. Unglaublich aber wahr: Isabell hat nach kurzer Zeit schon einen Bekannten zufaellig wiedergetroffen, mit dem wir uns sowieso verabreden wollten (und das in solch einer grossen Stadt). Echt verrueckt...miravos...

Am Abend waren wir auf einen Geburtstag eingeladen von einer Freundin von Magda (Isabells Freundin aus Salamanca). Die Feier war richtig cool und wir haben dort viele nette Leute kennen gelernt.

Auch am naechsten Tag machten wir Santiago unsicher. Wir trafen am zweiten Tag Leo und Adolfo und bestiegen den San Cristobal und genossen die unglaubliche Aussicht ueber Santiago. Die Chilenen in Santiago waren anfangs etwas unheimlich da sie uns (besonders mich) mega krass anstrarrten aber auf eine unangenehme Art und Weise. Worauf ich mich am folgenden Tag gleich mal hochgeschlossen kleidete...

Leo (Chilene) den Isa schon im Sueden von Chile kennen gelernt hat und der sich auch nun fuer einige Zeit in Santiago aufhielt war super sympatisch. Spaeter trafen wir noch einen Freund von ihm (Adolfo) mit denen wir dann den restlichen Tag verbrachten und beschlossen am naechsten Tag nach Valparaiso fuer ein WE zu fahren.














Valparaiso wurde uns gesagt haette Aehnlichkeit mit Barcelona oder Lissabon und so freuten wir uns alle maechtig auf die Stadt am Meer. Nach unserer Ankunft sahen wir eine gr0sse Hafenstadt, die auf einem kleinen Huegel liegt, mit unglaublich vielfaeltigen, bunten und sehr kreativen Graffitis...amazing!









Wir hatten auch Gleuck im Unglueck, da das Hostel wo wir eigentlich hinwollten voll war, aber die Empfehlung des Besitzers vielleicht sogar um einiges besser war...

So verbrachten wir ein super WE in dieser wundervollen Stadt. Der erste Abend wurde gleich mal mit viel Pisco-Cola gefeiert was sich fuer mich am naechsten Tag raechte...







So erkundeten wir am naechsten Tag mit einem dicken hangover die bunte Stadt...und landeten mittags am Markt wo es frischen Fisch gab.








Am naechsten Tag reiste Adolfo ab und so fuhren Isabell, Leo und ich ins nahe Viña del Mar um den Nachmittag am Strand zu verbringen und den Sonnenuntergang anzuschauen.










Da Leo hier Verwandte hat kannte er sich ganz gut aus und zeigte uns noch ein klasse "Restaurant" am Abend in Valparaiso das wirklich unglaublich war. Alles war vollgekritzelt mit Spruechen der Besucher wie an Bahnhofklos und es gab unmaengen an Ramsch ueberall, was aber wirklich interessant war und man gar nicht wusste wo man zuerst hinschauen sollte:-) So verewigten wir uns auch dort und assen einen gigantischen Teller voller Papas fritas mit Fleisch und Zwiebeln...hmmm...


Also bis dahin...

lassts euch gut gehen...

Mittwoch, 15. April 2009

Buenos Aires

Buenos Aires...
was soll man ueber diese Stadt sagen: Gross, vielfaeltig und wunderschoen! Als ich nach eine ueber 30 h Busfahrt (nach Visum-Probleme und Platten am Bus) doch endlich ankam, machte ich mich gleich mal Richtung Hostel auf. Ich kam im Milhouse Hostel unter (in dem Neuen), das super modern ist. Vorher wurde ich fast mit dem klassischen Trick in BA noch ausgeraubt, als ein junges Paerchen mich darauf aufmerksam machte, dass an meinem grossen Rucksack was auslaufen wuerde. Ich - vollbepakt - griff mit der Hand nach hinten und hatte auch sofort irgendwelche weisse Schmiere an der Hand. Sie sprachen englisch und sahen auch aus wie Touris. Sie wollten mir natuerlich sofort helfen und die Rucksaecke abnehmen...doch ich erinnerte mich an diese Storry aus meinem Reisefuehrer und lehnte sofort ab. Etwas unsicher zwar, weil ich dachte wie skeptisch man doch ist (und da es ja nicht das erste mal waere, dass mir was im Rucksack auslaeuft:-)) hatte ich fast ein schlaechtes Gewissen...Aber es war doch nur eine Trick, wie sich im Hostel rausstellte, als ich meinen Rucksack untersuchte und nichts finden konnte. So klopfte ich mir erstmal auf die Schulter und dachte: ALLES richtig gemacht.Uff:-)

Dann richtete ich mir erstmal mein Bettchen und ging die Stadt erkunden. Im Hostel waren unglaublich viele Israelis, so war ich auch mit 5 israelischen Maedels in einem Zimmer die irgendwie nicht besonders redselig waren und zudem noch ziemlich jung.
Die Stadt ist wirklich beeindruckend mit den vielen unterschiedlichen Ecken und Facetten, ist eine menge Abwechslung geboten.

Die Architektur ist unglaublich schoen, da sich alt und neu immer wieder mischt und abwechselt. Es gibt unglaublich viele Hochhaeuser hier und die Stadt scheint kein Ende zu haben.

So besichtigte ich in den naechsten 3 Tagen viel vom Zentrum, den Hafen, La Boca (das italienisch gepraegte Viertel mit vielen bunten Haeusern und Kuenstlern),











Telmo mit dem super tollen Markt am Sonntag
wo ich mir auch gleich ein klassisches Mate-Tee-Set mitnahm (Mate-Tee trinken die Argentinier immer und ueberall. Sogar auf den langen Busfahrten waren sie alle mit einer riessigen Thermoskanne mit heissem Wasser aus ihren Bechern ausgestattet)





Natuerlich gab es auch an Sights einiges zu entdecken, wie z. B. die alte U-Bahn und die bemalten U-bahn Hoefe...

Somit waren die 3 Tage schnell um und viel zu kurz um alles zu sehen. Ich wurde noch von einem 48 jaehrigen Argentinier rumgefuehrt, der zwar nett war aber ich dann doch schnell Abstand zu dieser Bekanntschaft nahm. Auch traf ich beim essen einen 55 jaehrigen Mann aus Santa Cruz, der zwar kaum englisch sprach und da mein spanisch auch noch uebung bedarf, unterhielten wir uns mit haenden und fuessen und mit meinem langenscheidt Woerterbuch ueber Musik und Buenos Aires und seine Familie.





Am letzten Tag traf ich mich auch noch mit Cedrik, dem Freund von Alex, in seiner Mittagspause und so kam ich auch noch zu einem dicken Steak, hmmmm...
Alles in allem, ist die Stadt eine der schoensten die ich je erkunden durfte. Sie bietet unglaublich viele Unternehmungen und Abwechslung. Die Leute sind wirklich freundlich und es gibt fast nichts, was man dort nicht finden kann. Deshalb werde ich bestimmt wieder kommen und hoffentlich mit etwas mehr Zeit.


Dann ging es auch schon weiter mit dem Bus nach Chile um Isabell zu treffen in Santiago, die wohl bei einer Freundin (Daniela) untergekommen war und mir angeboten hat auch dort zu naechtigen...
Nach einer diesmal eher unproblematischen 21 h Busfahrt kam ich in Santiago an. Noch beeindruckt von der wunderschoenen Landschaft der Anden, die wir durchkreuzten war ich gespannt auf alles hier. An der Grenze musste ich zwar meinen kompletten Rucksack entleeren, da zur Zeit dort viel Stress wegen Dengue Fieber gemacht wird und man keine frischen tierischen und pflanzlichen Produkte einfuehren durfte.

Nun bin ich bei Daniela (eine sehr liebe Chilenin und Kontakt von Isabell) in der Wohnung. Die Wohnung ist der absolute Hammer. Ich bin total dankbar auch hier wohnen zu duerfen. Sie spricht sogar deutsch und ist wirklich super herzlich. Auch freute ich mich riessig, Isabell in die Arme zu schliessen und wir erzaehlten uns erstmal alle moeglichen Erlebnisse. Gestern machten wir dann erstmal einen gemuetlichen Abend mit Fleischpflanzerl und Salaten die Isa und ich vorbereiteten. Nun gehts los in die Stadt...

Ich gruesse euch alle aus dem sonnigen Santiago.


Lg


Samstag, 4. April 2009

Florianopolis (Brazil)

Nun bin ich Florianopolis. Ist super entspannt hier. Der Alex wohnt in einem kleinen Haus in einer Anlage, die auch bewacht wird (condominio) und somit echt ruhig und sicher ist. Er wohnt hier mit David, auch ein Deutscher. Veri (Bild unten links), die Schwester von Alex war bis gestern auch zu Besuch hier, mit der ich mich super verstanden habe. Vali ist schon seit 2 Wochen hier und ist schon richtig braun und hangloose geworden.

Sonst ist das hier sowieso alles relativ locker und es übernachten immer auch der ein oder andere brasilianische Freund hier. Keyser z.B. der wirklich super nett ist und immer ein fettes grinsen im Gesicht hat und hier in Floripa studiert.
Er ist oft während der Woche auf der Couch auffindbar und Regina (ausgesprochen wird das aber Heschi, oder so ähnlich:-) auf dem Bild rechts) ist auch sehr nett.
Sie hat Modedesign studiert und wird im Herbst nach Barcelona gehen...Es ist wirklich klasse, dass ich hier erstmal bleiben kann und das alles so gut geklappt hat.

Hier auf der Insel Santa Catarina ist anscheinend alles etwas anders wie im restlichen Brasilien wurde mir gesagt. Hier gibt es nicht so viel Kriminalität, die Leute sind offener und lockerer usw. Ich war wirklich überrascht, dass Alex teilweise sein Auto nicht mal absperrt... Aber es gibt wohl auch Gegenden wo dies nicht so ist.

Das Haus ist wirklich schön und zwei mal die Woche kommt Maria, die Putzfrau, die mir sehr leid tut...denn die Jungs hier habens nicht so mit der Reinlichkeit;-) Aber die Perle macht alles immer wieder sauber... In der Früh kommen oft kleine Äffchen die man dann mit Bananen füttern kann und im Nachbarshaus gibts nen total süßen jugen Hund der auch immer bei uns abhängt und in den ich mich ein bißchen verliebt hab:-)

Der Tagesablauf ist hier etwas anders wie bei mir in den letzten Monaten. Es wird meist frühestens gegen 12uhr eher 13-14uhr aufgestanden....Alex hält den Rekord mit 15uhr! Dann sind aber alle meist richtig aktiv und wollen immer sofort los. Das Wetter ist hier obwohl es schon Herbst ist super. Meist bei Sonne um die 30Grad und abends angenehm und nicht zu heiß. Dann wird an Strand gefahren zum Kiten, Surfen oder chillen oder wir machen Ausflüge.
Die Strände sind wirklich ein Traum. Es gibt auch immer firsche Kokosnüsse oder Maracuja-Caipi dort und super schöne Bars, direkt am Strand... Für die Jungs sind auch immer heiße Frauen zum gucken vorhanden. Vor allem die sogenannte "Zahnseide" (fast alle Frauen laufen hier mitm Tanga am Strand rum) führt oft zu hitzigen Gesprächen.






Die Brasilianer essen fast alles fritiert, was nicht so mein Ding ist...Aber Alex kennt sich wirklich gut aus und wir gehen immer irgendwo hin wo es wirklich super lecker ist, oder wir kochen selber wie z.b. BBQ mit dicken Steaks (lecker). Austern hab ich gestern mal probiert und war auch super lecker, ist ja auch mega günstig hier im vergleich. Anschließend gabs noch einen für diese Gegend berühmten Fischeintopf...hmmm

Ausgehen kann mir hier auch ganz gut. Die Brazilianer sind auch wirklich sehr nett hier und freuen sich immer wenn sie Deutsche treffen.

Vorgestern haben wir einen Ausflug nach Blumenau gemacht, eine Stadt ca. 2 std von hier. Dort gibt es im Oktober auch das zweitgrößte Oktoberfest der Welt und einige sprechen auch Deutsch dort... Es haben sich wohl früher hier ein paar Deutsche angesiedelt. Wir haben in einer Bierbrauerei eine Führung bekommen mit anschließender Bierprobe:-) Die Brauerei heißt Eisenbahn und es gab noch a Maß und ein Brotzeitbrettl im Anschluss...echt freaky...


Einmal war ich auch reiten am Strand mit Veri. War echt klasse. so einsam nur mit einem Führer ausgestattet die Dünen entlang. Der unser Guide aber leider etwas änglistlich war sollten wir eingentlich nicht galoppieren. Veri und ich haben uns dann aber doch 2 mal durchsetzen können und sind davon galoppiert;-)



So verstreichen die Tage. Am Freitag gehts weiter nach Buenos Aires...bin ja mal gespannt was mich nach einer 25std Busfahrt dort erwarten wird:-)
Adios